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Willkommen im Eisenzentrum Kilchberg / Zürich

Leiden Sie unter Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen oder Haarausfall? Diese könnten Anzeichen eines Eisenmangels sein, einer der verbreitetsten Mängel vor allem bei jungen Frauen.

Die Seegarten Klinik ist ein offizielles EISENZENTRUM und befasst sich seit bald 20 Jahren mit dem Eisenmangel-Syndrom. Damit ist vor allem das Eisenmangel-Syndrom OHNE Blutarmut gemeint. Ein heute noch sehr umstrittenes Thema. Viele Aerzte halten noch an der alten Auffassung fest, dass ein Eisenmangel nur dann vorhanden sein kann, wenn gleichzeitig zu wenig Blut vorliegt. Wie kam es zu dieser Fehleinschätzung? Vor Jahrzehnten war es noch nicht möglich, den Ferritinspiegel zu messen. Aerzte haben einen Blutarmut festgestellt und erkannten wie eine Eisengabe zur Heilung geführt hat. Das war die Geburtsstunde der Eisenmangelanämie. Lange war die Schlussfolgerung daraus, dass ohne Anämie kein Eisenmangel vorliegen kann. Interessant, dass in den 80er Jahren sogar eine Forschungsgruppe der damaligen Ciba Geigy in einer wissenschaftlichen Studie den Verdacht des Eisenmangels ohne Anämie geäussert hatten. Leider geriet diese Arbeit in Vergessenheit, zu Gunsten der damals aufstrebenden Antidepressiva-Behandlung. Es ist heute retrospektiv kaum abzuschätzen, wie viele vor allem junge Frauen irrtümlicherweise einer Depression diagnostiziert wurden, und dabei handelte es sich lediglich um einen Eisenmangel. Zu diese Fehldiagnosen verhelfen heute noch die enorme Bandbreite des Ferritins. Ob man 300 aufweist oder nur 11, beide Werte gelten gleichermassen als normal.

DAS KANN NICHT SEIN!

In der Medizin muss man heute unterscheiden zwischen einem Normalbereich und dem Idealbereich. Gerade das Verhalten des Ferritins ist dafür ein Paradebeispiel. In der Seegarten Klinik wurden Patientinnen und Patienten mit Ferritinwerte im Normbereich von bis zu 50 oder gar 70 auf Werte über 100 angehoben. Mit grossem Erfolg. Denn der Idealbereich liegt zwischen 100 und 150.

Eisen ist ein essentielles Spurenelement, ohne das Leben nicht möglich ist. Die wichtigste Aufgabe des Eisens ist die Bindung von Sauerstoff in den roten Blutkörperchen. Täglich geht durch die natürliche Hautabschilferung, mit dem Stuhl oder über den Schweiß ein bisschen Eisen verloren. Frauen verlieren bei jeder Monatsblutung etwa 50 ml Blut und damit ca. 25 mg Eisen. Je stärker die Monatsblutung, desto höher der Verlust. Es gibt noch einige weitere Gruppen, die ein erhöhtes Risiko für Eisenmangel haben: Vegetarier, Patienten mit Darmerkrankungen, Senioren, Kinder und Jugendliche, Chronisch Erkrankte, Blutspender und nach Operationen.

Das Ferritin
Der Serumspiegel des Ferritins ist der spezifischste Marker in der Diagnose des Eisenmangels und korreliert am besten mit den klinischen Symptomen. Nicht das freie Eisen!

Das Ferritin ist für die Diagnostik nur mit Vorsicht zu interpretieren, wenn gleichzeitig eine allgemeine Entzündung wie eine Grippe oder Colitis vorliegt, denn in einer solchen Situation wird noch mehr Ferritin von der Leber ausgeschüttet, ohne dass mehr Eisen vorhanden wäre.

Behandlung eines Eisenmangels
Wenn die Zufuhr über die Ernährung nicht ausreicht sind sehr gute Erfolge mittels Eiseninfusionen zu erzielen. In der Regel reichen ca 5 Infusionen aus, um die Reserven wieder aufzufüllen.

Eine Möglichkeit für u.a. für Vegetarier ist das Bespicken von möglichst sauren Äpfel mit Eisennägel.
Vorgehen:

  1. Apfel mit ca 6 Eisenstifte bespicken
  2. 1 Stunde warten
  3. Nägel entfernen
  4. Apfel essen
  5. Täglich wiederholen

Die dunkle Verfärbung der Stichkanäle sind durch die Eisenverbindungen bedingt und entsprechend unbedenklich. Nägel nach Gebrauch wieder mit Seife waschen und trocknen. Sie sind beliebig häufig einsetzbar.

Eisenresorption

Nicht alle Patienten nehmen über den Verdauungstrakt Eisen in Form von Tabletten oder eisenhaltigen Nahrungsmitteln ausreichend auf.

Immer wieder wird man mit der Empfehlung konfrontiert, eisenreiche Nahrung zu konsumieren. Das Problem liegt jedoch eigentlich nicht an der Zufuhr von Eisen sondern an der Resorption. Nur ca 3% werden überhaupt aufgenommen. Somit sollte man sich noch viel mehr der Resorption widmen als der Zufuhr.

Die Aufnahme erfolgt am besten in einem sauren Milieu. Deshalb darf man zum Essen keine Milch trinken oder Basenmittel einnehmen. Vielmehr sind saure Getränke zu empfehlen, wie Apfelsaft, Zitronensaft ohne Zucker, oder Vitamin C.

Auch die weit verbreitete Magenschoner, Säurehemmer vermindern die Eisenaufnahme!

Aber schlussendlich...Nur die intravenöse Verabreichung bringt den WOW-Effekt!

Machen Sie den Eisenmangel Test

  • Haben Sie Konzentrationsstörungen oder merken Sie sich Dinge schlecht?
  • Nehmen Sie Medikamente: Magenschutz, Schmerzmittel (NSARs)?  
  • Leiden Sie an Kopfschmerzen, Schwindel oder Verspannungen?
  • Haben Sie eine blasse Haut, blasse Schleimhäute oder frieren Sie leicht?
  • Neigen Sie zu Haarausfall oder brüchigen Nägeln?
  • Leiden Sie an Schlafstörungen?
  • Haben Sie beim Einschlafen unruhige Beine (Restless-Legs-Syndrome)?
  • Neigen Sie zu einer gedrückten oder depressiven Stimmungslage?
  • Betreiben Sie intensiv Sport (über 12h Training pro Woche)?
  • Ernähren Sie sich vegetarisch oder vegan?
  • Leiden Sie an einer chronischen Erkrankung (z.B. Rheuma, Herzinsuffizienz)
  • Leiden Sie an erschöpfungsähnlicher Müdigkeit?
  • Wenn Sie eine Frau sind: Ist Ihre Menstruation stark oder lang anhaltend, liegt eine Geburt hinter Ihnen?

Je mehr Fragen Sie mit Ja beantworten, umso wahrscheinlicher wird ein Eisenmangel.

Gerne beraten wir Sie in unserer Sprechstunde...

  • wie ein Eisenmangel festgestellt werden kann.
  • wie Sie die Eisenaufnahme natürlich über die Ernährung optimieren können.
  • wie Ihnen Eisenpräparate in Form von Tabletten oder Infusionen helfen können.

Patienten - Meldungen

"Die 6 Eisennägel von Ihnen und Ihrer Ernährungsberatung haben anscheinend Früchte getragen! Ich hatte einen Termin beim Internisten. Er liess das Ferritin erneut bestimmen. Es ist jetzt bei 40. Ich kenne Personen die ein Jahr lang Eisenpräparate eingenommen haben. Aber der Ferritingehalt konnte damit nicht erhöht werden."

"Jetzt erst, nach den Eiseninfusionen, weiss ich wie es ist, ausreichend Eisen zu haben. Wenn ich an den Vorzustand zurückdenke ist er für mich nun deshalb fast unerträglich geworden."

"Ich bin eben über einen Link auf der Iron Code Homepage auf Ihre Praxis gestossen und hoffe sehr dass ich hier endlich an die richtige Stelle geraten bin. Ich (w,27j.) habe zum wiederholten Male einen sehr starken Eisenmangel (und einen B12 Mangel). Meine Hausärztin hat mir Ferro Sanol Kapseln verschrieben (B12 wird mir alle drei Wochen gespritzt). Leider wird dadurch (meiner Meinung nach) aber alles noch viel schlimmer. Meine Lebensqualität sinkt zusehends, ich bin antriebslos, mir ist viel schwindlig und ich komme nicht mehr in die Gänge. Hinzu kommt eine verminderte Leistungsfähigkeit und eine (teilweise sehr plötzlich auftretende!) Übelkeit,sowie ständige Magenschmerzen. Zusammengefasst lebe ich momentan mit starken Einschränkungen, getraue mich nicht mehr an Veranstaltungen weil ich nicht weiss ob mir da wieder übel wird und fühle mich zusehends depressiver. Ich weiss nicht mehr was ich tun soll... Ich habe in meiner Not auch schon mit dem Unispital in Zürich Kontakt aufgenommen, aber ehrlich gesagt scheinen mir alle Ärzte bisher nur das Gleiche zu sagen; Kapseln schlucken, dann wirds besser. Meiner Meinung nach wirds damit aber wirklich nur noch schlimmer... ich weiss schon nicht mehr welche Symptome vom Eisen sind und welche von den Kapseln. Mein grösster Wunsch ist, dass ich meine Gesundheit zurückbekomme und mein Leben wieder so leben kann wie ich es mir wünsche. Ich habe auf Ihrer Homepage gelesen dass Sie vertraut sind mit der ganzen Eisenproblematik und hoffe sehr dass Sie mir weiterhelfen können."

"guten tag herr dr. stirum
wollte mich auf diesem weg bedanken und ihnen berichten, wie gut ich mich wieder seit der eiseninfusion fühle! ich habe wieder mehr kraft beim training und fühle mich nicht mehr so schnell erschöpft (mein puls geht jetzt auch nicht mehr gleich durch die decke). ich vermute mal, dass meine "wohlfühlgrenzwert" nicht unbedingt bei 50 liegt sondern eher bei 80. ich esse kein fleisch, trainiere 3 - 5 mal in der woche und habe auch noch regelmässig meine periode. besten dank für ihre hilfe und freundliche grüsse"

Eisenpräparate

Zum einnehmen
Diverse Präparate stehen zur Verfügung. Unterschiedlich sind vor allem ihre Resorption im Darm. Eine besonders gute Aufnahme hat sich beim Eisengluconat gezeigt. Dieses ist bspw. im Floradix enthalten.

Als Infusion
Hier stehen vor allem 2 Präparate zur Verfügung. Das Venofer und das Ferinject. Ferinject bietet den Vorteil, dass grössere Mengen Eisen auf einmal verabreicht werden können. Der Nachteil ist die damit verbunden schlechtere Steuerbarkeit und überschiessende Ferritinreaktionen. Damit ist auch der Effekt nicht so intensive wie bei der langsamen Sättigung. Dies erfolgt mit dem Produkt Venofer. Mehr Infusionen sind notwendig, in der Regel 1x wöchentlich.

Anzahl Venofer Infusionen
Je nach Ferritin und Körpergewicht werden 3 - 6 Infusionen von jeweils 30-45Min. Dauer benötigt.

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