Östrogen und Progesteron
Progesteron schützt gegen die unerwünschten Östrogen-Nebenwirkungen, egal ob diese körpereigen vor der Menopause oder als Folge von Östrogenersatz auftreten.
Unter der Herstellung eines hormonellen Gleichgewichts versteht man die Wiederherstellung eines gesunden Progesteronspiegels.
Wirkungen von Östrogen
- Fördert den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut
- Stimuliert die Brust
- Erhöht den Fettgehalt des Körpers
- Schränkt die Funktion der knochenabbauenden Zellen leicht ein
Nebenwirkungen von Östrogen
- Erhöht die Blutgerinnung
- Risiko von Infarkt und Embolie
- Verringert die sexuellen Lustgefühle
- Verschlechtern die Blutzuckerwerte
- Verlust von Zink und Speichern von Kupfer
- Reduziert den Sauerstoffspiegel in den Zellen
- Erhöhtes Risiko von Brustkrebs
- Erhöhtes Risiko von Gebärmutterkrebs
- Hemmt Ausscheidung von Kochsalz und Wasser
- Stauung
- fördert Depression und Kopfschmerzen
- Verringert die Wirkung der Schilddrüsenhormone
- Unterfunktion der Schilddrüse
- Stoffwechselträgheit
- reduziert die Spannkraft der Blutgefässe
- Venen-Gefässprobleme
Wirkungen von Progesteron
- Erhält in der Schwangerschaft die Gebärmutterschleimhaut und den Embryo
- Schützt vor Zysten in der Brust
- Hilft Fett in Energie umzuwandeln
- Natürliche Förderung der Wasserausscheidung
- Natürliches Mittel gegen Depression
- Fördert die Verwertung von Schilddrüsenhormonen
- Schilddrüsenunterfunktion bessert
- Stoffwechselträgheit bessert
- Normalisiert die Blutgerinnung
- Normalisiert Zink- und Kupferhaushalt
- Stellt einen normalen Sauerstoffspiegel her
- Schützt vor Gebärmutterkrebs
- Schützt vor Brustkrebs
- Stimuliert die Tätigkeit der knochenaufbauenden Zellen
- Wirkungsvoller Schutz vor Osteoporose
- Produziert körpereigenes Kortison
- Lindert Rheumaschmerzen
- Lindert Allergien
Nebenwirkungen von Progesteron
Keine
Oestrogen - Progesteron Profil
Normale Laboranalysen erfassen lediglich eine einzige Blutprobe. Diese Untersuchung deckt im besten Falle einen ausgeprägten Mangel oder einen Überschuss auf (Momentanaufnahme). Im Gegensatz dazu untersucht dieses Hormonprofil Speichelproben auf Östradiol und Progesteron über eine Zeitspanne von 28 Tagen. Zudem wird auch das Testosteron bestimmt. Die Konzentrationen von Östradiol und Progesteron und deren Verhältnisse werden graphisch aufgezeichnet, was eine Blickevaluation über den gesamten Monat ermöglicht. Abweichungen geben somit Hinweise auf Zyklusunregelmässigkeiten, Sterilität, PMS und andere chronische gynäkologische Störungen.

Speichel-Hormonevaluationen bieten auch andere eindeutige Vorteile. Gegenüber Serumbestimmungen, welche sowohl das gebundene als auch das ungebundene Hormon erfassen, spiegeln die Speichelkonzentrationen nur den freien, bioverfügbaren Anteil der Hormone wider. Diverse Faktoren wie Adipositas und Schilddrüsenfunktion beeinflussen die Sexualhormon-bindenden Globuline. Aus diesem Grunde können mit Hilfe von Speichelanalysen funktionelle Störungen besser erkannt werden.